Gibt es bei den Kinderreisen eine Mittagsruhe?

Für Kinder, die gerade eingeschult worden sind, ist es eine große Herausforderung sich an den Schulalltag zu gewöhnen. Vor allem die langen Konzentrationsphasen verlangen den jungen Schülern so einiges ab. Während der Schulzeit können sie nicht so einfach mal eine Pause zur Erholung einlegen wie es während der Zeit im Kindergarten noch möglich war.

In den Ferien ist es dagegen leichter sich zwischendurch einmal hinzulegen oder hinzusetzen und einer entspannenden Tätigkeit nachzugehen. So kann beim Lesen, Malen oder Kartenspielen wieder Kraft getankt werden für die nächsten aufregenden Aktivitäten. Viele Eltern von jüngeren Kindern werden sich fragen, ob das bei einer Kinderreise ebenfalls möglich ist. Denn dort reihen sich ja viele spannende Aktivitäten aneinander, welche die Kinder natürlich nicht verpassen wollen.

Mittagsruhe im Ferienlager

Vormittags und nachmittags ein vielseitiges Programm ...

Meist geht es bei einer Kinderreise gleich nach dem Frühstück los. Gut gestärkt besuchen die Kinder den Segelunterricht, lernen Englisch oder Spanisch, probieren sich in den Zirkuskünsten aus oder bauen am Baumhaus weiter. Je nach Camp wird ein Großteil der Zeit mit diesen Aktivitäten verbracht.

Denn am Ende der Woche wollen die Kinder ihren Segelschein in den Händen halten, einige neue Wörter in der Fremdsprache kennen, bei der abschließenden Zirkusaufführung auftreten oder im fertigen Baumhaus übernachten. Falls das Training oder der Unterricht aus organisatorischen Gründen oder wetterbedingt erst nachmittags stattfinden kann, finden vormittags andere Gruppenaktivitäten statt. So treffen sich die Kinder in der gesamten Gruppe zum Beispiel zum Sportfest, zur Schatzsuche oder bei der Waldrallye.

Egal, wann was geplant ist – alles klingt auf jeden Fall nach viel Action, körperlicher Betätigung und Anstrengung, Phasen hoher Konzentration sowie reichlich Bewegung. Je nach Intensität werden natürlich auch schon während der Aktion kurze Pausen eingelegt, in denen die Kinder etwas Trinken können oder Einheiten mit viel Bewegung oder Konzentration wechseln sich mit ruhigeren Phasen ab.

… und was passiert dazwischen?

Wenn vormittags das Programm und die Freizeitphasen vorüber sind, steht das Mittagessen oder -snack an, je nachdem, wann es das warme Essen gibt. Dann können sich die Kinder mit einer vollwertigen Mahlzeit stärken. Danach ist es möglich sich während der Ruhezeit zu erholen. Dass kann für die einen heißen sich hinzulegen, für die anderen sich mit einem Buch zurückzuziehen und für die nächsten sich gemeinsam mit anderen Kindern einem Karten- oder Brettspiel zu widmen. Wer will kann schlafen, muss es aber nicht.

Auch wer in der in der eigentlichen Mittagsruhe sehr aktiv ist und erst später müde wird, kann sein Schläfchen oder die Ausruhzeit auch später machen. Vor allem in den Sommerferien, wenn es um die Mittagszeit herum sehr heiß ist, ist es sinnvoll in dieser Zeit weniger anstrengende Tätigkeiten auszuüben. Viele Kinder wollen dann am liebsten Baden gehen. Doch dies ist nach dem Essen auch erst nach einer gewissen Pause angebracht, welche durch die Mittagsruhe gegeben ist. Eltern brauchen also keine Bedenken zu haben, dass ihr Kind sich bei einer betreuten Kinderreise überanstrengt oder überfordert wird. Pausen sind immer möglich und bei der Gestaltung der Freizeit haben die Kinder ebenfalls Mitspracherecht.


 
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