Glücklich sein, kann so einfach sein

Wenn man Kinder fragt, was sie sich am meisten wünschen, dann nennen sie meistens als erstes Dinge, die man mit Geld kaufen kann. Vielleicht ist es ein neues Smartphone, ein Kuscheltier, ein tolles Spiel oder ein Fahrrad. Je nach Alter der Kinder sehen die Wünsche sehr unterschiedlich aus und können auch recht schnell durch etwas anderes ersetzt werden.

Doch auch für Kinder haben solche materiellen Dinge nicht so viel Wert, wie es auf den ersten Blick scheint. Auch sie merken schnell, dass gemeinsame Zeit mit seinen Lieben verbringen und dabei schöne Erlebnisse zu haben, auf Dauer viel wertvoller ist, als alles Spielzeug der Welt. Sind doch viele Kinder einfach nur glücklich, wenn man als Erwachsener Zeit für sie hat, um zu spielen, zu reden oder etwas zu unternehmen.

Glücklich sein, kann so einfach sein

Was macht Kinder glücklich?

Ein Gefühl sollten die Kinder auf jeden Fall kennen und das ist Geborgenheit. Erfahren sie Nähe, Vertrauen, Wärme und wissen, wo sie dazu gehören, stärkt sie das ein Leben lang. Auch für die Psyche stellt Geborgenheit einen Schutzmantel dar, durch den die Kinder sich sicher fühlen können.

Daraus ergibt sich auch gleich der nächste wichtige Faktor: Zuwendung. Wie viel und in welcher Form sich Erwachsene ihren Kindern zuwenden, kann je nach Alter und individuellem Bedürfnis unterschiedlich aussehen. Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass es schon genügt den Kindern seine Aufmerksamkeit zu schenken, und damit ist aufrichtiges Interesse gemeint. Das motiviert Kinder nämlich am meisten und zeigt ihnen, dass sie wertgeschätzt werden. Was Kinder ebenfalls brauchen, ist viel Bewegung. Wenn sie ihren Bewegungsdrang nach Lust und Laune ausleben dürfen, dann macht ihnen das so richtig Freude.

Machen die Eltern mit oder spornen sie die Kinder an, ist das genau die richtige Unterstützung. Aber nur solange es nicht in Stress ausartet und es darum geht, Wettkämpfe zu gewinnen und gute Leistungen zu erbringen. Als Ausgleich dazu brauchen die Kinder natürlich auch Ruhe. Dies ist umso wichtiger je mehr Reizen ein Kind ausgesetzt ist. Reiht sich nach der Schule eine Aktivität an die andere und sind auch die Wochenenden bereits regelmäßig verplant, dann sehnt sich das Kind förmlich nach ein paar Stunden in denen es mal ausspannen und die ganzen Eindrücke verarbeiten kann.

Was ebenfalls beruhigt und glücklich macht, sind Rituale. Wenn Kinder wissen, wie die Mahlzeiten ablaufen, wie der Tag ausklingt oder wann Besuche anstehen, können sie sich darauf verlassen. Diese Eckpunkte geben dem Kind Halt und es weiß dabei immer, woran es ist.

Glücklich sein, heißt fröhlich sein

Humor zu haben, ist gut für Körper und Seele. Lachen beansprucht viele Muskeln und regt die Atmung sowie den Sauerstoffaustausch an. Und auch Erwachsenen tut ein Lächeln oder Augenzwinkern zwischendurch mal ganz gut. Kinder lieben Herausforderungen! Auch wenn es anstrengend sein kann – nichts macht glücklicher, als etwas zu schaffen, was man sich vorgenommen hat.

Und nebenher werden im Gehirn noch die Synapsen miteinander verknüpft. Herausforderungen und zwar besonders der sportlichen Art gibt es zum Beispiel auch im Klettercamp.


 
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