Händewaschen schützt vor Krankheiten

Im Winter sind viele Menschen erkältet, was nicht allein an der Kälte liegt. Auch in den Kitas und Schulen kommt es selten vor, dass alle Kinder anwesend und gesund sind. Eine wichtige Maßnahme, mit der man die Übertragung von Erkältungsviren stark eindämmen kann, ist das regelmäßige und vor allem richtige Händewaschen. Dies liegt ganz einfach daran, dass man mit den Händen vieles anfasst, worauf sich Keime befinden können. Das muss nicht unbedingt nur auf der Toilette im Badezimmer sein.

Händewaschen schützt vor Krankheiten

Auch in der Küche, im Fell von Haustieren oder auf Türklinken sammeln sich häufig die Krankheitserreger, die dann bei einer Berührung ganz einfach an den Händen kleben bleiben. Kommt man dann mit ihnen dann an Augen, Nase oder Mund können sie leicht in die Schleimhäute eindringen und zum Beispiel zu einer Erkältung führen. Wäscht man sich regelmäßig die Hände, wird dieser Übertragungsweg unterbrochen.

Wann sollte man sich auf jeden Fall die Hände waschen?

Schon in der Kita lernen Kinder: „Nach der Toilette und vor dem Essen - Hände waschen nicht vergessen.“ Darüber hinaus gibt es jedoch noch einige weitere Situationen, vor oder nach denen man sich auf jeden Fall die Hände waschen sollte. Jedes Mal wenn man von unterwegs nach Hause kommt, Windeln gewechselt, die Nase geputzt oder Kontakt zu Tieren bzw. Abfällen gehabt hat, ist Hände waschen angesagt. Diese Fälle sollte man auch seinen Kindern nahe bringen, sodass diese sich schon von klein auf daran gewöhnen nach den genannten Situationen ihre Hände zu waschen.

Eher für Erwachsene ist relevant, dass sie sich auch vor dem Umgang mit Medikamenten oder Kosmetikartikeln die Hände waschen sollten. Dasselbe gilt für die Zubereitung von Essen insbesondere wenn es sich um rohes Fleisch handelt. Nicht nur in diesem Fall ist es angebracht, davor und danach die Hände zu reinigen. Auch wenn man Wunden oder kranke Personen im Allgemeinen versorgt, ist mehrmaliges Hände waschen auf alle Fälle angebracht.

Wie man sich die Hände richtig wäscht

Die richtige Wassertemperatur ist unerheblich, weshalb man diejenige wählen sollte, die einem angenehm ist. Zunächst seift man seine Hände sorgfältig ein. Dabei auch an die Zwischenräume der Finger, deren Spitzen und den Daumen denken. Insgesamt sollte man die Seife mind. 20 Sekunden auf den Händen verteilen. Nach dieser Zeit wird die Menge der Keime bei normal verschmutzten Händen bereits auf ein Tausendstel reduziert. Ist keine Seife vorhanden, macht man dies einfach nur mit Wasser.

Denn dadurch wird zumindest ein Teil der Krankheitserreger entfernt. Wurde die Seife überall auf den Händen und ausreichend lange verteilt, wäscht man sie unter fließendem Wasser ab. Danach müssen die Hände richtig trocken gerieben werden, weil Bakterien in einer feuchten Umgebung länger leben. Durch die Reibung des (Papier-)Handtuchs werden zusätzlich noch einmal Keime von den Händen entfernt.

Worauf man achten sollte

Schädlich für die Hände ist jedoch zu häufiges Hände waschen oder die Verwendung von scharfen Reinigungsmitteln oder zu heißem Wasser. Hierdurch kann die Haut austrocknen oder es kommt zu Schädigungen. Um dem Vorzubeugen eignen sich milde und pH-neutrale Seifen. Anschließend cremt man sich die Hände am besten mit einer Lotion ein, die rückfettend ist und Feuchtigkeit spendet.


 
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