Was Kinder träumen

Jeder Mensch träumt. Doch Kinder tun dies viel intensiver und sie erinnern sich, wenn sie aufwachen häufig auch noch daran. Beim Träumen verarbeitet das Gehirn die Eindrücke des Tages. Und Kinder nehmen mit allen Sinnen den Tag über vieles auch unterbewusst wahr, was sie dann im Schlaf verarbeiten.

Dies geschieht vorwiegend in der zweiten Nachthälfte, wenn die REM-Schlafphase stattfindet. REM steht für Rapid Eye Movement, zu Deutsch „schnelle Augenbewegungen“. Kurz nach dem Aufwachen ist die Erinnerung an das Geträumte meist noch sehr stark und lässt über den Tag gesehen nach. Wir widmen uns in den nächsten Wochen in mehreren Artikeln verschiedenen Themen, die mit dem Träumen bei Kindern zu tun haben.

Was Kinder träumen

Zum Träumen braucht man Schlaf

Je nach Alter der Kinder benötigen diese eine unterschiedliche Menge an Schlaf. Während Babys noch mehr als die Hälfte des Tages verschlafen, geht die benötigte Schlafdauer je älter die Kinder werden immer mehr zurück. Die Frage, wie viel Schlaf in welchem Alter benötigt wird, ist besonders für Eltern interessant, deren Kinder abends nicht ins Bett wollen, weil sie „noch gar nicht müde“ sind.

Wie anfangs erwähnt, sind es nicht nur Kinder, die träumen. Sie tun es nur einfach viel intensiver. Doch warum hat sich diese Art mit Eindrücken umzugehen entwickelt? Warum träumen Kinder überhaupt? Und das nicht nur auf eine bestimmte Art. Bei Träumen unterscheidet man verschiedene Typen.

Jeder davon ist auf seine Weise für die Entwicklung des Kindes wichtig. Zum Beispiel lassen sich durch Träume auch bestimmte motorische Fähigkeiten erlernen und verbessern. In Phasen in denen die Kinder laufen lernen oder später im Sportunterricht neue Bewegungsabläufe üben, bewegen sie sich auch im Schlaf mehr. Denn dann übt das Gehirn sozusagen weiter und es entstehen neue Verknüpfungen, wodurch sich die Bewegungen besser einprägen und später aktiv durchführen lassen.

Die Bedeutung der Träume

Im Alter von drei bis fünf Jahren sind Kinder häufig nur stille Beobachter in ihren Träumen. Wenn sie in den folgenden Jahren ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen entwickeln, werden auch die Träume bewegter. Zudem agieren die Kinder dann mehr und mehr aktiv in ihren Träumen. Je nach Alter und Geschlecht träumen Kinder von unterschiedlichen Dingen. Auch die Erlebnisse des Tages spielen dabei eine wichtige Rolle.

Je nachdem, ob die Kinder dazu ermuntert werden über ihre Träume zu berichten oder eben nicht, nehmen diese einen unterschiedlich hohen Stellenwert in ihrem Leben ein. Hin und wieder kann es auch mal dazu kommen, dass Kinder schlecht geträumt bzw. einen richtigen Alptraum hatten. Dafür gibt es auch einige Tipps, wie man danach seinem Kind am besten helfen kann, in dem man ihm Sicherheit vermittelt.


 
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