Wissenswertes zum Herbst

Dass der Herbst eine Jahreszeit ist und zwischen dem Sommer sowie dem Winter liegt, weiß jedes Kind. Auch dass sich die Blätter bunt färben und von den Bäumen fallen, es langsam kälter wird und die Tage immer kürzer werden, bemerken schon kleine Kinder.

Doch wie wird festgelegt, wann Herbst ist, was hat es mit der Ernte auf sich und wie verhalten sich die Tiere im Winter? Diesen Fragen wollen wir uns gleich einmal widmen.

Wissenswertes zum Herbst

Wann ist denn nun eigentlich Herbst?

Deutschland liegt auf der Nordhalbkugel der Erde. Dort gehören die Monate September, Oktober und November zum Herbst, wie ihn die Meteorologen bestimmen. Die Tierkreiszeichen in diesem Zeitraum sind Waage, Skorpion und Schütze.

Aus astronomischer Sicht beginnt der Herbst am 22. oder 23. September. Dieser Tag liegt zu der Zeit, wenn sowohl Tag als auch Nacht genau zwölf Stunden dauern, also exakt gleich lang sind. Enden tut der Herbst dann am 21. oder 22. Dezember. An diesem Tag ist Wintersonnenwende.

Das bedeutet, dass die Sonne ihre geringste Höhe über dem Horizont zur Mittagszeit erreicht. Der letzte Sonntag im Oktober ist der Termin an dem auch die Uhren umgestellt werden und zwar um eine Stunde zurück. Dann beginnt die Winterzeit.

Herbstzeit ist Erntezeit

Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ursprünglich geht es wie das englische Wort für Erntezeit „harvest“ auf das lateinische „carpere“, was pflücken bedeutet und die griechische Bezeichnung für Frucht und Ertrag „karpós“ zurück. Im englischen ist diese Bedeutung heute immer noch erkennbar, im Deutschen steht das Wort „Herbst“ heute bekanntermaßen für die Bezeichnung der Jahreszeit.

Nichtsdestotrotz werden überall Früchte und Gemüse geerntet und die Erträge der Saison auf Wochenmärkten und in den Geschäften angeboten. Außerdem findet die Weinlese statt, bei der die reifen Weintrauben gepflückt werden. Im Wald beginnt die Pilz- sowie die Jagdsaison. Kein Wunder also, dass in Restaurants im Herbst vermehrt Pilzgerichte, Eintöpfe und Wildfleisch zu den Spezialitäten auf der Speisekarte zählen. Nach der Ernte werden dann überall Erntedankfeste gefeiert.

Als christliches Fest findet dies meist in einer Kirche statt, kann aber auch als Festumzug durch den Ort oder die Gemeinde organisiert sein. Dabei werden Ernteprodukte wie Getreide und Früchte sowie deren weiterverarbeitete Produkte wie Mehl oder Wein in Körben oder ähnlichen Gebilden zusammengestellt. Damit soll der Dank für eine reichhaltige Ernte ausgedrückt werden und daran erinnert werden, dass neben der Arbeit der Menschen auch günstige Wetterbedingungen dafür notwendig waren. Oft werden im Anschluss an die Feier die verwendeten Gaben an Bedürftige verteilt.

Wie reagieren die Tiere auf den Herbst?

Vögel, die nicht in unseren Breiten überwintern, sondern in den Süden fliegen, nennt man Zugvögel. Dort verbringen sie die kälteren Monate und kehren im Frühling wieder zurück. Einheimische Säugetiere bereiten sich dagegen auf ihren Winterschlaf bzw. ihre Winterruhe vor. Kleinere Tiere wie Fledermaus, Haselmaus, Igel oder Hamster halten Winterschlaf.

Sie suchen sich einen geschützten Platz in einer Bodensenke oder einer Hecke und senken ihre Körpertemperatur, Atmung und den Herzschlag herab. Winterruhe dagegen halten vor allem größere Tiere wie Waschbär, Dachs aber auch das Eichhörnchen. Diese legen sich einen Vorrat an Nahrung an, verstecken diese und wachen während des Winters häufiger auf, um diese zu sich zu nehmen.

Ansonsten versuchen sie aber auch so viel Kraft wie möglich zu sparen. Anstatt euch auszuruhen, wollt ihr vielleicht viel lieber aktiv sein. Das könnt ihr am besten bei eines unserer Kinderferiencamps im Herbst.


 
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